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Eil: Twitter gestorben

Twitter ist tot (c) www.abendfarben.de

Europäischer Preis für junge Journalisten 2010

Brüssel – Die Generaldirektion Erweiterung der Europäischen Kommission lobt bereits zum dritten Mal den Europäischen Preis für junge Journalisten aus. Der Wettbewerb läuft noch bis zum 28. Februar 2010. In den Kategorien Print, Online und Hörfunk können die Nachwuchsjournalisten Beiträge zum Thema EU-Erweiterung oder zum Thema Zukunftsvision für Europa einreichen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen zwischen 17 bis 35 Jahren alt sein und aus einem EU-Mitgliedstaat, einem Kandidaten- bzw.  potenziellem Kandidatenland oder Island stammen. Die 36 nationalen Gewinner werden jeweils von einer offiziellen Jury des entsprechenden Teilnehmerlandes gewählt. Unter diesen Gewinnern wird eine europäische Jury anschließend die drei besten Beiträge in folgenden Kategorien auswählen: „Originellster Beitrag“, „Beste Recherche“ und „Bester journalistischer Stil“.

Die Gewinner dieser drei Ehrenpreise werden jeweils mit einer Kulturreise in eine europäische Hauptstadt ihrer Wahl belohnt. Darüber hinaus gewinnen alle 36 nationalen Preisträgerinnen und Preisträger im Mai 2010 eine Reise nach Istanbul, eine der europäischen Kulturhauptstädte 2010. Den Abschluss dieser Reise bildet eine Konferenz über die europäische Kultur und Identität sowie die EU-Erweiterung mit namhaften Experten. Nähere Informationen über die Teilnahme am Wettbewerb erhalten Sie hier

Faire Chance für Jungjournalisten

Elmshorn / Hamburg – Spätestens am 14. September 2009 starten mehrere Nachwuchsjournalisten aus Hamburg und Umgebung ein neues Nachrichtenportal auf dieser Internetplattform (www.jungjournalistenblog.de). In dieser Woche beginnen sie mit den Recherchen für ihre ersten Beiträge. Die Idee dahinter: Wer als junger Journalist in einer Redaktion Fuß fassen möchte, hat meist diese Frage zu beantworten: „Wo haben Sie denn schon veröffentlicht? Zeigen Sie doch mal Ihre Arbeitsproben.” Wer dann sagen muss: „Tut mir leid, ich habe noch nichts veröffentlichen können. Geben Sie mir doch bitte eine Chance“, der hat oft verloren, weil viele Redaktionen keine Experimente eingehen wollen. Berufseinsteiger, die sich nach einer qualifizierten Ausbildung (meist Studium) ihr Geld als freie Journalisten verdienen müssen, haben meist noch das Problem, dass ihre Recherchen oft schwierig werden, wenn sie noch keine Abnehmerredaktion für die geplante Geschichte haben. “Für wen schreiben Sie denn?”, fragen zum Beispiel Pressestellen. Wer dann keine ehrliche Antwort weiß, wird oft nicht gerade bevorzugt bei Interviewanfragen behandelt, um es vorsichtig auszudrücken.

Grundgesetz garantiert Berufsfreiheit

Diese beiden Hauptprobleme der Berufseinsteiger führen oft dazu, dass talentierte Autoren ihr Berufsziel fallen lassen müssen. Dabei heißt es im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Artikel 5: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten. “Wir wollen Journalisten in Ausbildung oder jungen Berufseinsteigern ein Medium bieten, in dem sie ihre ersten Beiträge weltweit lesbar publizieren können”, sagt Projektgründer Detlef Struckhof. Der Jungjournalisten-Blog wird von einer Redaktion betreut. “Erfahrene Journalisten redigieren die Beiträge professionell. So lernen die Autoren die Praxis kennen und können ihre ersten Beiträge veröffentlichen. Damit können sie sich bewerben.”

Freudensprung Traumjob gefunden. Foto: fotolia.com

Lesefreude und Jobbörse

Der Jungjournalisten-Blog bietet auch handfeste Vorteile für die Blogbesucher. “Sie lesen interessante, professionelle journalistische Beiträge aus aller Welt, für die sich die Autoren noch Zeit genommen haben. Denn die Beiträge sind von den Autoren bewusst als Arbeitsproben mit viel Mühe und Hintergrundrecherche erstellt worden. Das bringt wahre Lesefreude”, sagt Struckhof. Und Redaktionen, die auf der Suche nach Nachwuchs seien, “können direkt mit dem Autor in Kontakt treten, wenn sie dessen Schreibe gut finden”. So ist der Blog auch eine Art Online-Jobbörse für Journalisten.

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