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	<title>Kommentare fuer Jungjournalisten-Blog</title>
	<link>http://jungjournalist.buenare.de</link>
	<description>Junge Journalisten berichten aus aller Welt.</description>
	<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 18:22:51 +0000</pubDate>
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		<title>Kommentar zu Computer für Bedürftige von Detlef Struckhof</title>
		<link>http://jungjournalist.buenare.de/2009/12/04/hamburger_computer_spende_computertafel_rahlstedt_matzen_091204_thomas_koehler_kommentar_detlef_struckhof/#comment-2</link>
		<author>Detlef Struckhof</author>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 11:20:18 +0000</pubDate>
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		<description>Es gibt sie überall: Menschen, die uneigennützig für andere da sind. Sie engagieren sich in Vereinen und sozialen Einrichtungen, bringen Zeit und Geld ein. Sie fragen nicht, was sie dafür kriegen, freuen sich allein über ein Dankeschön, ein Lächeln. 

Familie Matzen aus Hamburg-Rahlstedt ist ein besonders lobenswertes Beispiel für menschliches Miteinander in einer Zeit, in der viele andere nur noch an sich alleine denken. 

Die Matzens leben selbst von Hartz IV. Sie teilen Ihre kleine Wohnung mit zwei Katzen und unzähligen Computern. Sie stoßen bei ihrer Mitmenschlichkeit auf Widerstände. Das Amt ist skeptisch, ob die Tätigkeit wirklich ehrenamtlich ist, der Trägerverein musste sich kürzlich umbenennen, weil der Begriff Tafel von einer anderen Organisation geschützt worden ist und sie keine „Trittbrettfahrer" dulden will. Eine Entsorgung von überschüssigem Computerschrott ist für Matzens schwierig. Anstatt das lobenswerte Engagement zu würdigen, werden den Matzens immer wieder Knüppel zwischen die Beine geworfen. Das ist nicht in Ordnung. 

Am heutigen Freitag zeichnet Bundespräsident Horst Köhler 25 verdiente Bürger für ihr soziales Engagement mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus – stellvertretend für alle Ehrenämtler in unserem Land, wird er bei der Verleihung standardmäßig sagen. Die Matzens aus Rahlstedt dürfen sich  danach zu Recht als Träger eines unsichtbaren Verdienstordens fühlen. Das haben sie verdient.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt sie überall: Menschen, die uneigennützig für andere da sind. Sie engagieren sich in Vereinen und sozialen Einrichtungen, bringen Zeit und Geld ein. Sie fragen nicht, was sie dafür kriegen, freuen sich allein über ein Dankeschön, ein Lächeln. </p>
<p>Familie Matzen aus Hamburg-Rahlstedt ist ein besonders lobenswertes Beispiel für menschliches Miteinander in einer Zeit, in der viele andere nur noch an sich alleine denken. </p>
<p>Die Matzens leben selbst von Hartz IV. Sie teilen Ihre kleine Wohnung mit zwei Katzen und unzähligen Computern. Sie stoßen bei ihrer Mitmenschlichkeit auf Widerstände. Das Amt ist skeptisch, ob die Tätigkeit wirklich ehrenamtlich ist, der Trägerverein musste sich kürzlich umbenennen, weil der Begriff Tafel von einer anderen Organisation geschützt worden ist und sie keine „Trittbrettfahrer&#8221; dulden will. Eine Entsorgung von überschüssigem Computerschrott ist für Matzens schwierig. Anstatt das lobenswerte Engagement zu würdigen, werden den Matzens immer wieder Knüppel zwischen die Beine geworfen. Das ist nicht in Ordnung. </p>
<p>Am heutigen Freitag zeichnet Bundespräsident Horst Köhler 25 verdiente Bürger für ihr soziales Engagement mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus – stellvertretend für alle Ehrenämtler in unserem Land, wird er bei der Verleihung standardmäßig sagen. Die Matzens aus Rahlstedt dürfen sich  danach zu Recht als Träger eines unsichtbaren Verdienstordens fühlen. Das haben sie verdient.</p>
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